Binnenfilter of buitenfilter aquarium kiezen?

Innen- oder Außenfilter fürs Aquarium?

Sie sind sich noch nicht sicher, ob Sie einen Innen- oder Außenfilter für Ihr Aquarium verwenden sollen? Vergleichen Sie Kapazität, Wartungsaufwand, Geräuschentwicklung und Aufstellungsort, um die richtige Wahl für Ihr Aquarium zu treffen.

Man kauft keinen Filter nur, um das Wasser klar zu halten. Bei der Wahl zwischen einem Aquarium mit Innen- oder Außenfilter Das Beckenvolumen, der Fischbesatz, die Bepflanzung und der verfügbare Platz sind die Hauptfaktoren für die Wahl des optimalen Filtersystems. Ein zu schwacher Filter führt zu schneller Schmutzablagerung und schwankenden Wasserwerten. Umgekehrt kann ein zu starker Filter turbulente Strömungen verursachen, insbesondere bei kleinen Fischen oder in einem ruhigen Aquarium.

Ein Innenfilter befindet sich im Aquarium und saugt Wasser über einen Schwamm oder Filterkorb an. Ein Außenfilter wird üblicherweise unterhalb oder neben dem Aquarium positioniert und leitet das Wasser über Ansaug- und Auslassschläuche in ein geschlossenes Filtergefäß. Beide Systeme können biologische, mechanische und teilweise auch chemische Filterung durchführen. Die Hauptunterschiede liegen in Kapazität, Aufstellungsort, Wartung und Aussehen.

Wann ist ein Innenfilter für Ihr Aquarium geeignet?

Für kleine bis mittelgroße Aquarien, Zuchtbecken, Quarantänebecken oder Garnelenaquarien ist ein Innenfilter oft die beste Wahl. Das Gerät wird mit Saugnäpfen an der Innenscheibe befestigt oder, in manchen Aquarien, in einer separaten Filterkammer untergebracht. Es gibt keine Schläuche außerhalb des Aquariums und man benötigt keinen Unterschrank, um das Filtergefäß zu verbergen.

Für ein Aquarium mit begrenztem Besatz ist dies eine praktische Lösung. Der Wasserdurchfluss lässt sich in der Regel leicht regulieren, und der Schwamm ist schnell zugänglich. Das ist besonders für Anfänger praktisch: Man sieht sofort, wo sich der Filter befindet, kann den Auslass ausrichten und erkennt schnell, wann der Schwamm verschmutzt ist.

Die Stärken eines internen Filters

Ein Innenfilter benötigt außerhalb des Aquariums wenig Platz und ist in der Regel einfach zu installieren. Man befüllt das Aquarium, setzt den Filter ein, schließt ihn an und prüft, ob der Wasserdurchfluss gleichmäßig ist. Zudem bleibt das Filtermaterial bei einem Stromausfall unter Wasser. Dadurch wird das Risiko verringert, dass nützliche Bakterien austrocknen, wenn der Strom längere Zeit ausfällt.

Die Wartung ist ebenfalls unkompliziert. Sie entnehmen den Schwamm oder die Filterkartusche aus dem Aquarium und spülen sie sorgfältig in einem Eimer mit abgelassenem Aquarienwasser aus. So entfernen Sie Schmutz, ohne die Bakterienkultur unnötig zu stören. Verwenden Sie kein heißes Leitungswasser und tauschen Sie niemals das gesamte Filtermaterial auf einmal aus.

Die Grenzen eines internen Filters

Die kompakte Größe ist gleichzeitig seine Einschränkung. Er fasst weniger Filtermaterial als ein Außenfilter, was seine biologische Filterleistung reduziert. Bei vielen Fischen, größeren Fressern, Goldfischen, Buntbarschen oder einem Aquarium mit vielen Schwebstoffen sättigt sich ein Schwamm schneller.

Das Gerät bleibt im Aquarium sichtbar. In einem elegant eingerichteten Pflanzen- oder Aquascape-Aquarium kann dies störend wirken, obwohl sich ein Innenfilter oft teilweise mit hohen Pflanzen, Holz oder Dekorationen verdecken lässt. Achten Sie darauf, dass der Ansaugkanal frei und der Auslauf nicht blockiert ist.

Wann wählt man einen externen Aquarienfilter?

Ein Außenfilter ist besonders interessant für mittelgroße und größere Aquarien mit hohem Fischbesatz oder wenn ein großes Filtervolumen benötigt wird. Das Filtergehäuse befindet sich außerhalb des Aquariums, üblicherweise im Unterschrank. Das Wasser fließt durch Schläuche zu verschiedenen Filterkörben, die beispielsweise groben Schwamm, feine Filterwatte und biologisches Filtermaterial wie Keramikringe oder poröse Medien enthalten.

Da ein Außenfilter deutlich mehr Platz für Filtermedien bietet, bleibt die Wasserqualität bei entsprechender Kapazität oft stabiler. Dadurch eignet sich das System für Gesellschaftsaquarien mit vielen Bewohnern, größere bepflanzte Aquarien und Aquarien, in denen klares Wasser und ein ansprechendes Erscheinungsbild gewünscht sind.

Mehr Filtervolumen, weniger sichtbares Material

Der größte Vorteil liegt im großen Filtervolumen. Die mechanische Filterung entfernt Futterreste, Pflanzenreste und Schwebstoffe. Biologische Filtermedien bieten anschließend eine große Oberfläche für Bakterien, die schädliche Abfallprodukte abbauen. Für ein gut funktionierendes Aquarium ist diese biologische Filterung wichtiger als kristallklares Wasser.

Im Aquarium selbst sind üblicherweise nur die Ansaug- und Abluftrohre sichtbar. Diese lassen sich leichter verbergen als ein vollständig innenliegender Filter. In einem bepflanzten Aquarium kann der Auslass zudem so ausgerichtet werden, dass eine ausreichende Zirkulation gewährleistet ist, ohne dass die Pflanzen ständig plattgeweht werden.

Installation und Wartung berücksichtigen

Ein Außenfilter erfordert bei der Erstinstallation mehr Aufmerksamkeit. Die Schläuche müssen auf die richtige Länge zugeschnitten, die Verbindungen fest angezogen und der Filterbehälter korrekt befüllt und entlüftet werden. Stellen Sie den Behälter stabil und gut zugänglich in den Aquarienschrank. Überprüfen Sie bei der Wartung stets die Dichtungen, Schlauchkupplungen und Ventile auf Verschmutzungen oder Verschleiß.

Die Wartung ist seltener erforderlich als bei vielen Innenfiltern, dauert aber in der Regel etwas länger. Schließen Sie die Wasserhähne, trennen Sie den Filter vom Stromnetz und arbeiten Sie in Ruhe über einem Handtuch oder Eimer. Reinigen Sie den Vorfilterschwamm regelmäßig, insbesondere wenn Ihr Modell über einen solchen verfügt. Dadurch wird ein Nachlassen des Wasserdurchflusses verhindert und die Notwendigkeit, die biologischen Filterkörbe zu stören, reduziert.

Ein Außenfilter arbeitet bei korrekter Verwendung geräuschlos. Allerdings können ein schlecht belüftetes Gefäß, ein verschmutzter Rotor oder Luft in den Schläuchen Geräusche verursachen. Zudem besteht immer ein geringes Leckagerisiko, wenn Teile falsch angeschlossen oder beschädigt sind. Dies ist kein Grund, auf einen Außenfilter zu verzichten, sondern vielmehr ein Grund, ihn sorgfältig zu installieren und regelmäßig zu überprüfen.

Innen- oder Außenfilter für das Aquarium: Vergleich anhand dieser Punkte

Achten Sie nicht nur auf die Literangabe auf der Verpackung. Hersteller geben oft ein maximales Aquarienvolumen unter optimalen Bedingungen an. Ein dicht bepflanztes Aquarium mit wenigen kleinen Fischen hat andere Bedürfnisse als ein Becken mit größeren Fischen, die viel Abfall produzieren. Wählen Sie daher besser ein Modell mit ausreichendem Fassungsvermögen, bei dem Sie die Wasserzirkulation regulieren können.

Für Aquarien bis ca. 60 Liter reicht in vielen Fällen ein Innenfilter aus. In Nano-Aquarien und Garnelenbecken ist ein Schwammfilter oder ein kleiner, verstellbarer Innenfilter oft sicherer, sofern der Ansaugstutzen vor Junggarnelen geschützt ist. Bei Aquarien von 60 bis 150 Litern hängt die Wahl von der Besatzdichte, der Einrichtung und dem gewünschten Erscheinungsbild ab. Sowohl ein leistungsstarker Innenfilter als auch ein kompakter Außenfilter eignen sich gut.

Ab etwa 150 Litern wird ein Außenfilter aufgrund des größeren Fassungsvermögens und der Möglichkeit, verschiedene Filtermedien zu kombinieren, oft attraktiver. Aquarien mit BuntbarschenFür Goldfische oder andere Arten, die viel Schmutz produzieren, ist ein solcher Reservefilter kein unnötiger Luxus. Ein großer Innenfilter kann zwar funktionieren, muss aber in der Regel häufiger gereinigt werden und nimmt mehr sichtbaren Platz ein.

Aktuelles verdient Genauso wichtig wie die Filterleistung. Kampffische, Schleierschwänze und einige friedliche Fischarten mögen keinen starken Wasserstrahl. Bodenbewohner und Pflanzen hingegen profitieren von einer ausreichenden Wasserzirkulation, damit sich kein Schmutz an einer Stelle ansammelt. Richten Sie den Wasserauslass entlang der Wasseroberfläche, um den Gasaustausch zu fördern, oder verwenden Sie ein Sprührohr, um den Wasserstrahl breiter zu verteilen.

Filtermedien und Wartung machen den Unterschied.

Unabhängig vom Filtertyp ersetzt ein Filter nicht den regelmäßigen Wasserwechsel. Wechseln Sie regelmäßig einen Teil des Wassers und passen Sie die Häufigkeit an den Besatz, die Futtermenge und die gemessenen Wasserwerte an. Der Filter entfernt und verarbeitet Abfallstoffe, aber nicht alle gelösten Substanzen aus dem Aquarienwasser.

Filtermedien sollten nur ausgetauscht werden, wenn sie wirklich verschlissen sind. Grobe und feine Schwämme lassen sich oft mehrmals vorsichtig ausspülen. Biologische Filtermedien sind in der Regel sehr langlebig und müssen nur bei Verstopfung leicht gereinigt werden. Aktivkohle, Phosphatentferner und andere chemische Filtermedien werden gezielt eingesetzt, beispielsweise nach einer Medikamentenbehandlung oder bei Problemen mit Betonwasser. Diese sollten nicht standardmäßig verwendet werden, ohne den Grund für ihre Verwendung zu kennen.

Überprüfen Sie regelmäßig die tatsächliche Durchflussrate. Ein Filter, der noch Geräusche macht, läuft nicht automatisch mit voller Leistung. Ein verschmutzter Schwamm, ein verstopftes Ansaugsieb oder ein verschmutzter Rotor können die Zirkulation erheblich reduzieren. Anzeichen dafür sind Schmutzablagerungen am Boden, eine ölige Wasseroberfläche oder Bereiche mit geringer Strömung zwischen dichten Pflanzen.

Wählen Sie die Größe Ihres Aquariums, nicht nur die Größe.

Wer ein kleines, schlicht eingerichtetes Aquarium mit einfacher Pflege sucht, ist mit einem soliden Innenfilter oft gut bedient. Wer mehr Filterfläche benötigt, ein möglichst minimalistisches Aquarium wünscht oder ein größeres, dichter besetztes Becken hat, profitiert in der Regel von einem Außenfilter. Bei 4YourHappyPets finden Sie Filter und Filtermedien für beide Varianten, sodass Sie Ihr System optimal an die Bewohner Ihres Aquariums anpassen können.

Messen Sie vor der Bestellung das Volumen des Aquariums, den Platz im Unterschrank und den verfügbaren Platz hinter dem Becken für Schläuche oder Kabel. Wählen Sie anschließend einen einstellbaren Filter mit ausreichender Kapazität und warten Sie ihn regelmäßig. Ein geeigneter Filter macht die Aquarienpflege zwar nicht überflüssig, sorgt aber für einen deutlich leiseren und berechenbareren Betrieb.